Domainkauf in vier Schritten

von am 22. April 2013 in Allgemein

Domainkauf in vier Schritten

Der Kauf einer Domain wirkt auf den ersten Blick sehr kompliziert. Es gibt hunderte Angebote, und die meisten von ihnen bieten auch noch eine große Anzahl von Optionen wie Privacy Guard oder Advanced DNS sowie diverse Pakete mit Webspace an. Damit sie beim Domainkauf keine bösen Überraschungen erleben, haben wir Ihnen diesen Leitfaden zusammengestellt.

Erster Schritt: Einen Namen finden

Einschlägige, kurze und aussagekräftige Namen mit der Endung .de sind in der Regel schon vergriffen. Es kann darum sinnvoll sein, auf andere Top Level Domains (Endungen wie .com, .net, .info oder .eu) auszuweichen. Die Erreichbarkeit Ihrer Seite wird dadurch nicht beeinträchtigt. Nutzen Sie einfach eine gängigen Domainsuche, um zu schauen, ob die Seite noch verfügbar ist.

Zweiter Schritt: Einen Anbieter finden

Es gibt leider viele schwarze Schafe unter den Domainhändlern. Informieren Sie sich vorher über den von Ihnen gewählten Anbieter. Nicht immer ist das scheinbar preiswerteste Angebot auch wirklich das günstigste. Zu beachten sind unter anderem die Mindestlaufzeit und die Vertragsbedingungen für das Hosting. Es gibt Anbieter, die sie zwingen, mit dem Kauf der Domain auch Webspace anzumieten.

Dritter Schritt: Optionen – was ist sinnvoll?

Es ist schwer, darauf eine generelle Antwort zu geben. Diese Pakete unterscheiden sich stark von Anbieter zu Anbieter. Prinzipiell sollten Sie nichts buchen, dessen Sinn Sie nicht verstehen.

Datenschutz

Es gibt Anbieter, die Ihnen einen Schutz der Privatsphäre anbieten. Sämtliche Domains werden auf Ihren Namen registriert, diese Daten sind im Normalfall von jedem Internetbenutzer einsehbar. Dies wird von Adresshändlern gezielt ausgenutzt, um an Privat- und E-Mail-Adressen zu gelangen. Sollten Sie Wert auf Datenschutz legen, ist es sinnvoll, diese Option zu aktivieren. Statt ihrer Privatdaten wird dann der Anbieter in die Namensdatenbank eingetragen. Dies beugt auch dem sogenannten Domain Hijacking vor, bei dem sich ein Angreifer über Ihren E-Mail-Account Zugriff auf die Domain verschafft, um Anfragen auf eigene Server umzuleiten.

Domain Name Server (DNS)

DNS werden im Allgemeinen als sperrig und schwer zu konfigurieren betrachtet. Sollten Sie auf einfache und unkomplizierte Einrichtung Wert legen, schauen Sie, ob Ihr Anbieter die Einrichtung für Sie übernimmt. Eventuell wird er allerdings dafür einen kleinen Aufpreis verlangen.








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